Möglichkeit drei: der Transponder



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Chipping und Tatooing – mehr Sicherheit für Ihr Haustier

Bei der Chipping-Kennzeichnung wird dem Tier durch den Tierarzt eine winzige, wenige Millimeter große Bioglashülle, die einen Mikrochip mit der festgespeicherten Identifikationsnummer und eine Antenne enthält, unter die Haut gesetzt. Dieser Transponder ist inaktiv – er wird nur durch ein Lesegerät aktiviert. Er stellt für das Tier keine gesundheitliche Belastung dar und stört oder behindert es überhaupt nicht.


Das Einsetzen des Transponders erfolgt mittels einer Injektion in die linke Halsseite zwischen Schulter und Ohr. Der Eingriff ähnelt einer Impfung, ist für das Tier schmerzlos und ungefährlich. Nach ca. 1-2 Wochen verwächst der Transponder mit dem Unterhautgewebe und wird eingekapselt, kann so nicht wandern.


Seit 1997 international verbindliche ISO-Standards für die Chips vereinbart, die Systeme der Hersteller vereinheitlicht und länderspezifische Codes festgelegt ( eine 12stellige ID-Nummer und ein 3stelliger Ländercode) wurden, ist jedem Tier seine individuelle Nummer und die Lesbarkeit des Chips garantiert, auch wenn der Finder im Ausland mit einem anderen System arbeiten sollte. Die Chancen auf Rückführung verlorengegangener Tiere haben sich dadurch entscheidend verbessert.


Die Chips gelten zudem als fälschungssicher. Das einzige Problem ist, dass der Chip von außen ohne Lesegerät nicht erkennbar ist, so dass ein Finder vielleicht gar nicht auf die Idee kommt, dass das Tier seine Verbindung zu seinem Herrchen unter der Haut trägt.



 
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